Filmprojekt „Sieben Noten gegen das Vergessen“ Arbeitstitel
Das Hauptthema des Filmes ist die Darstellung der historischen Deportation sowjetischer Deutscher aus der ASSR NP (Republik der Wolgadeutschen) auf einen Befehl des Obersten Sowjets der UdSSR vom 28. August 1941.
Der Deportationsbefehl betraf den Großteil der damals in der Sowjetunion lebenden Deutschen und wurde in den Regionen des Urals, in Sibirien und Kasachstan.
Die gesamte arbeitsfähige Bevölkerung wurde in die so genannte Arbeitsarmee (Trudowaja armija), eine der Filialen des GULAG, mobilisiert.
Der Film wirft ein Licht auf das Schicksal der Nachfahren der zwangsumgesiedelten Deutschen in der zweiten Generation – jener Nachfahren, deren Eltern aus dem Ural vertrieben wurden. Die Filmhelden sind Menschen, die ein durchaus erfolgreiches Leben führen – ein Theaterregisseur, ein Musiker, ein Künstler und der Leiter eines Zentrums für deutsche Kultur. Diese Menschen erzählen, wie ihr Leben und ihr künstlerisches Schaffen vom harten Schicksal ihrer Eltern beeinflusste wurden, welche die Opfer einer der tragischsten Momente der sowjetischen und der allgemeinen Geschichte wurden.
Neben der dokumentarischen hat der Film auch eine künstlerische Seite, welche in Form von historischen Rekonstruktionen zu sehen ist. Es sind einige kurze Episoden angedacht, in denen das Schicksal eines kleinen Jungen verfolgt wird, der zusammen mit seinen Eltern aus dem eigenen Haus vertrieben wurde. Diese Episoden die Eindrücke des Jungen dar, die er während der dramatischen Geschehnisse der Deportationszeit gewann.
Drehbuch und Regie Boris Schwarzmann
in Kooperation mit VIRA e.V
Gefördert von der Landesregierung Nordrein-Westfalen
PROJEKT - Theater ohne Grenzen
Von Beginn an lag unser Fokus auf der praktischen Verwirklichung von Ideen, welche im Rahmen des
Projekts festgelegt wurden. Es war sehr wichtig, dass die am Projekt beteiligten Kinder sich auf der
Basis eigener Erfahrungen vom Erfolg ihrer Bemühungen überzeugen konnten.
Die Kinder spielten auf der Bühne genau das, was sie sich kraft ihrer eigenen
Phantasie ausdachten und in theatralische Rahmenbedingungen brachten.
Es war angenehm, dass unsere Zuschauer die künstlerische Arbeit der Kinder angemessen würdigten.
Essentiell und von vornherein geplant war die häufige Frequenz der Projektarbeit, wir trafen uns zwei
Mal wöchentlich. Diese Regelmäßigkeit verlangt von den Kindern eine gute Vorbereitung.
Nach der Projektarbeit vor Ort wurden die Kinder mit theatralischen Hausaufgaben nach Hause geschickt,
so dass die Theaterarbeit auch außerhalb des Unterrichts fortgesetzt wurde. Eine hohe Aufmerksamkeit
und die Konzentration auf gestellte Aufgaben ist jener fruchtbare Boden, auf dem die lebendigen Sprossen
eines Schauspiels wachsen und gedeihen. Wir führten unterschiedliche szenische Übungen
(Sprache, Bewegung, Tanz) durch und begeisterten die Kinder, die auf unsere Bemühungen eingingen– und
Interesse bekamen. Hier liegt vermutlich die Grundlage für den Erfolg der folgenden
Projektsarbeitsschritte: den Kindern wurden professionelle, ernsthafte Begriffe und Sachverhalte
ausschließlich in spielerischer Form vermittelt, zugeschnitten auf die kindliche Wahrnehmung.
Jedenfalls hatten unsere Schauspieler sehr viel Spaß dabei, ein Theaterstück auf die Beine zu
stellen….
Gefördert: durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
PROJEKT -
Die Ruhrpiratinnen:
Wir meistern die Krise
In Witten fließt ein Fluss, beschaulich und schön, auf diesem fährt ein Boot romantisch und nett... oder doch nicht. Die Gäste erleben eine spannende Fahrt von Heveney nach Bommern und zurück und einen Seesack voller Geschichten von Frauen, die sich nicht so schnell unterkriegen lassen, auch wenn es stürmisch zugeht.
Also ... ahoi alle Frau und Mann über, nein erstmal an Bord.
Die Idee
Anlässlich der `Local Hero´ - Woche im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 inszenieren die Wittener Theatermacherinnen eine Theaterreise auf der Ruhr. Die ca. 90-minütige Produktion findet auf dem Ausflugsschiff MS Schwalbe und den anzufahrenden Haltepunkten statt. Es werden zum Premierentag 3 Auftritte organisiert, weitere Theaterfahrten sind angedacht. Das Stück wird direkte Bezüge zur Geschichte und zu Personen Wittens sowie des Ruhrgebietes haben. Text und Inszenierung nutzen Schiff und Ruhrauen zu Teilen des Stückes bzw. des Bühnenbildes, neue Sichtweisen und Eindrücke auf bekannte Landschaft entstehen.
Das Vorhaben ist zugleich das erste Kooperationsprojekt der freien Theaterszene Witten.
Die Macherinnen: Birgit Wessel, Britta Lennardt, Katja Beil, Martina Ende-Bollin, Jule Vollmer, Beate Albrecht
Der Regisseur: Andreas Hartmann
Karten: Buchhandlung Lehmkuhl, Marktstrasse 5, 58452 Witten
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 19.00 Uhr Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr
VVK 10/ 13 Euro, Abendkasse 12 / 15 Euro
Von Boris Schwarzmann, nach dem Buch von Dr. Seuss
Ein Stück über Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft
Der Elefant Horton ist gutmütig und hilfsbereit.
Er lässt sich darauf ein, etwas ganz und gar Ungewöhnliches
zu tun: Er brütet ein Vogelei aus!
Maisie, die ungeduldige und flatterhafte Vogeldame fliegt davon - Horton aber harrt auf dem Nest aus. Weder
Spott noch Gefahren können ihn davon abbringen, sein Versprechen einzuhalten.
Regie und Musik: Boris Schwarzmann
Bühnenbild: Julia Schwarzmann